CSL Krisenpilot
Der Notfallplan, der ohne Strom funktioniert.
Wenn der Strom ausfällt, nützt der beste Plan nichts, wenn er im Intranet liegt. Der Krisenpilot hält Telefonbaum, Kernprozesse und Handgriffe auf jedem Gerät Ihres Teams bereit – vollständig, sofort und ohne Verbindung zu irgendeinem Server.

Der Plan ist da.
Nur gerade nicht.
Die meisten Betriebe haben einen Notfallplan. Er liegt als PDF auf dem Fileserver, im Intranet oder im Postfach der Geschäftsführung. Fällt der Strom aus, fällt beides zusammen weg: die Leitung und der Plan, der beschreibt, was jetzt zu tun ist.
Ein längerer Stromausfall trifft zuerst das, woran niemand denkt: Die Telefonanlage ist über IP angebunden. Das Rolltor braucht Strom. Die Nummer der Vertretung steht im Firmenverzeichnis. Und die Liste, wer wen anruft, liegt auf einem Rechner, der nicht mehr startet.
Die Notfall-Ansicht
Ein roter Knopf.
Mehr müssen Sie nicht wissen.
Große Schrift auf dunklem Grund, keine Menüs, keine Suche. Wer im Ernstfall das Telefon in die Hand nimmt, sieht sofort: Wo treffen wir uns, wen rufe ich an, was ist als Erstes abzuschalten.
- Sammelpunkt und Sammelzeit – samt der Regel, was gilt, wenn nach zwei Stunden nichts zurück ist.
- Telefonbaum als Kaskade – jede Person ruft an, wer unter ihr steht. Antippen wählt die Nummer.
- Handgriffe je Gebäudeteil – Rolltor, Serverraum, Presse, Brandmeldeanlage, mit Zuständigkeit.
- Kernprozesse mit Notbetrieb – was weiterlaufen muss und wie es ohne IT weiterläuft.
- Freigabematrix, Bargeld, Notfall-Kit – wer entscheidet was, und wo das Nötige liegt.
Funktioniert im Flugmodus. Die Ansicht ist auch dann erreichbar, wenn die Anmeldung abgelaufen ist – im Ernstfall zählt der Zugriff, nicht die Sitzung.

Der Notfall-Ordner
Was im Ernstfall greifbar sein muss.
Der Ordner ist kein Dokument, sondern ein gepflegter Bestand. Sie tragen ihn einmal ein, halten ihn aktuell – und drucken ihn aus, weil Papier keinen Akku braucht.
Menschen
Telefonbaum
Geschäftsführung → Bereichsleitung → Team → Mitarbeitende. Mit dienstlicher und – nach Einwilligung – privater Nummer.
Betrieb
Kernprozesse
Was darf am wenigsten ausfallen? Mit maximaler Ausfallzeit, Vertretung, Wissensträgern und Notbetrieb.
Gebäude
Handgriffe
Je Ort eine Handlung, eine zuständige Person, ein Hinweis auf den Schlüssel. Von der Kurbel bis zur USV.
Außen
Kunden und Versorger
Schlüsselkunden, Lieferanten, Stadtwerke, Handwerk. Wen informieren Sie zuerst, wen brauchen Sie zuerst?
Entscheidung
Freigabematrix
Wer darf was entscheiden, wenn niemand erreichbar ist? Bis zu welchem Betrag, mit welcher Vertretung?
Papier
Notfall-Paket drucken
Alles auf A4, für den Ordner am Empfang und im Auto. Kontakte ohne Einwilligung erscheinen im Druck nicht.
Üben statt hoffen
Sechs Module.
Von 30 Minuten bis zum ganzen Tag.
Ein Plan, der nie erprobt wurde, ist eine Vermutung. Die Module führen Schritt für Schritt durch die Vorbereitung – mit Checkliste, Protokoll und Auswertung. Sie können einzeln laufen, aufeinander aufbauen oder im Jahresrhythmus wiederholt werden.
Die Inhalte folgen dem Krisenvorsorgeplan von Handelskammer Hamburg und BBK sowie den Übungsmodulen des Aktionstags „Red Storm Business“.
Modul 1 · 30–60 Min.
Der Finanz-Check
Was kostet ein Stillstand nach 4, 8, 24 und 72 Stunden? Personal, entgangener Umsatz, Vertragsstrafen, Wiederanlauf – in einer Zahl, die im Gespräch mit der Geschäftsführung trägt.
Modul 2 · 60–120 Min.
Die Analoge Kette
Funktioniert der Telefonbaum wirklich, wenn E-Mail, Teams und Festnetz ausfallen? Ein Durchlauf zeigt in einer Stunde, welche Nummer fehlt.
Modul 3 · 120–180 Min.
Die Blackout-Begehung
Mit der Taschenlampe durch den Betrieb, in vier Blöcken: Zugang, Technik, Sicherheit, Menschen. Das Protokoll entsteht unterwegs.
Modul 4 · 180–240 Min.
Der „Stunde Null“-Workshop
Welche Prozesse überleben? Wer entscheidet was? Am Ende steht ein Notfall-Leitfaden auf ein bis zwei Seiten.
Modul X · individuell
Ihre eigene Idee
Ihr Szenario, Ihr Ablauf, Ihre Prüfpunkte. Für Betriebe mit einem Risiko, das in keinem Standardmodul vorkommt.
Modul 5 · 120–240 Min.
Die Belastungsprobe
Das Planspiel zum Neustart: Wie fühlt sich eine dynamische, vernetzte Krise an – und was hält von dem, was Sie vorbereitet haben?

Vom Finden zum Tun
Jede Übung endet mit einem Namen und einem Datum.
Erkenntnis
„Das Rolltor lässt sich ohne Strom nicht öffnen.“ Festgehalten während der Übung, mit Schweregrad.
Maßnahme
„Handkurbel beschaffen und anketten.“ Mit verantwortlicher Person und Frist.
Erledigt
Überfällige Maßnahmen stehen auf der Übersicht, bis sie erledigt oder bewusst verworfen sind.
Das Cockpit
Elf Handlungsfelder,
76 Prüfpunkte, ein Reifegrad.
Krisenvorsorge ist kein Projekt mit Enddatum. Das Cockpit hält den Dauerbetrieb: Je Prüfpunkt halten Sie Umsetzungsstand, Prüfintervall und Verantwortung fest.
- Von der Führung über Personal, IT, Gebäude und Lieferkette bis zur Kommunikation.
- Fünf Umsetzungsstände – von „noch nicht begonnen“ bis „umgesetzt“, inklusive „trifft nicht zu“.
- Prüfintervalle von monatlich bis jährlich; fällige Prüfungen erscheinen auf der Übersicht.
- Aus jedem Punkt lässt sich mit einem Klick eine Maßnahme ableiten.

Für das ganze Team
Jedes Gerät hält eine vollständige Kopie.
Sie laden Kolleginnen und Kollegen per Link ein. Danach trägt jedes Gerät den kompletten Bestand Ihres Betriebs – das ist der Grund, warum die Notfall-Ansicht ohne Netz funktioniert.
Sobald wieder Verbindung besteht, gleichen sich die Geräte von selbst ab. Ändern zwei Personen dasselbe, während beide offline sind, bleibt die unterlegene Fassung sichtbar, statt still verloren zu gehen. Das ist kein Randfall: Genau im Ernstfall arbeiten mehrere Menschen gleichzeitig an denselben Listen.


Sicherheit und Datenschutz
Ihre Krisendaten gehören Ihnen.
Im Notfall-Ordner stehen Namen, private Telefonnummern und die Schwachstellen Ihres Betriebs. Entsprechend ist die App gebaut.
Server Ihrer Wahl
Voreingestellt ist unser Server in Deutschland. Betriebe, die ihre Krisendaten nicht aus dem Haus geben, betreiben den Krisenpilot auf eigener Hardware – bis hin zum Einzelrechner ohne Internetanschluss.
Löschen ohne Rückfrage
Jede Person löscht ihren Zugang selbst. Die Administration löscht auf Wunsch alle Daten des Unternehmens auf einmal. Beides geht direkt in der App, und danach bleibt bei uns nichts zurück.
Kein Tracking, keine Werbung
Es gibt keine Analysewerkzeuge, keine Werbe-Kennungen und keine Weitergabe an Dritte. Die App spricht ausschließlich mit dem Server, den Ihr Betrieb einträgt.
Einwilligung eingebaut
Private Nummern werden nur mit Einwilligung gespeichert; die App vermerkt sie und lässt Kontakte ohne Einwilligung aus dem Druck heraus. Auf Android ist die automatische Cloud-Sicherung abgeschaltet.
- Im Browser – installierbar als App auf Rechner und Tablet, offline lauffähig.
- iPhone und iPad – auf Apple-Silicon-Macs zusätzlich als „Für iPad entwickelt“.
- Android – Telefon und Tablet ab Android 7.*
- Eigener Server – als Docker-Installation mit PostgreSQL oder als Einzelprozess mit eingebauter Datenbank, den ein Doppelklick startet.
Der Zugang entsteht über ein Unternehmenskonto. Neue Unternehmen geben wir von Hand frei –
nach der Registrierung melden wir uns.
* Die App warten momentan auf Store freigabe!
Häufige Fragen
Was kostet der Krisenpilot?
Die Apps sind kostenlos. Der Zugang entsteht über ein Unternehmenskonto; für Betriebe, die auf eigener Hardware betreiben wollen, gibt es die Installation samt Anleitung.
Für die Zeit um den Red Storm Business Event ist der Zugang kostenlos.
Funktioniert das wirklich ohne Netz?
Ja. Nach der ersten Anmeldung liegt der vollständige Bestand Ihres Betriebs auf dem Gerät. Flugmodus einschalten, App starten, Notfall-Ansicht öffnen – alles da. Der Abgleich läuft erst wieder, wenn Verbindung besteht.
Wir haben schon einen Notfallplan als PDF. Und nun?
Der PDF-Plan bleibt, was er ist: ein Dokument. Der Krisenpilot macht daraus einen gepflegten Bestand mit Verantwortlichen, Fristen und Prüfintervallen – und druckt ihn auf Wunsch wieder als Papier aus, für den Ordner am Empfang.
Wie viele Personen brauchen wir?
Einer reicht zum Anfangen, sinnvoll wird es ab zwei: Der Telefonbaum lebt davon, dass mehrere Menschen dieselben Listen auf ihren Geräten haben. Eine Obergrenze gibt es nicht.
Können wir uns das erst ansehen?
Ja. Der Demo-Zugang zeigt einen erfundenen Beispielbetrieb mit gefülltem Notfall-Ordner, abgeschlossenen Übungen und offenen Maßnahmen. Er wird bei jeder Anmeldung zurückgesetzt – Sie können darin gefahrlos alles ausprobieren.
Wer steckt dahinter?
Die Clever Solution Lab und Clever App Lab sind Marken von der Clever Home Labs GmbH aus Hamburg. Der Krisenpilot ist im Umfeld des Aktionstags „Red Storm Business“ entstanden, mit dem die Handelskammer Hamburg Betriebe auf einen längeren Stromausfall vorbereitet.
Sehen Sie es sich an, bevor Sie es brauchen.
Der Demo-Zugang ist in zehn Sekunden offen und zeigt den Krisenpilot mit gefülltem Bestand. Danach wissen Sie, ob er zu Ihrem Betrieb passt.